Novemberrevolution - Garde Pionier Kaserne


in Berlin Kreuzberg


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damals...

Novemberrevolution in Deutschland

Seit 1848 brodelte es in Deutschland.


Der Adel, mit dem Kaiser an der Spitze unterdrückte jegliche demokratische Bewegung.

1914 begann Deutschland in seinem Großmachtstreben den 1. Weltkrieg.

Die Situation verschärfte sich. Durch den Krieg nahm der poltische Widerstand gegen die Herrschaft des Adel zu.

"Aufsässige" Personen wurden nun an die Front geschickt.

Die Not der Bürger nahm zu.

Die Soldaten, die das Schlachten in Europa beenden wollten, verbrüderten sich mit den Soldaten der anderen Armeen und beendeten so den Krieg.

Die Matrosen in Kiel weigerten sich Auszulaufen um den "Heldentod" zu finden.

Wegen Meuterei wurden zwei Matrosen erschossen.


Jetzt brach die Revolution in Deutschland aus.

Die Soldaten bildeten Arbeiter- und Soldatenräte und entliessen ihre adligen Offiziere.

Der Kaiser dankte ab und verzog sich nach Holland.

Die Sozialdemokraten unter Ebert setzten sich an die Regierung und versuchten die Revolution abzuwürgen.

Der Versuch, heimkehrende Soldaten gegen die Arbeiter- und Soldatenräte einzusetzen scheiterte, das die Soldaten nach dem Eintreffen in Berlin ebenfalls kriegsmüde waren und auseinanderliefen.

Am 24.12.1918 setzte die sozialdemokratische Regierung die eben noch kaisertreuen Gardesoldaten, die nun "Regierungstreu" waren, gegen die Soldatenräte im Berliner Schloss ein und beendet so die Losung"Brüder, nicht schiessen."

Doch der Angriff von 1000 Soldaten gegen 30 im Schloß verblieben Soldaten schlug fehl. Die Berliner Bevölkerung kam zu Hilfe. Die Truppen liefen auseinander.

Nunmehr waren der "Regierung" keine kampffähigen Einheiten mehr verblieben.

Offensichtlich hatten die Gardepioniere einige revolutionäre Soldaten in der Kaserne Köpenicker Straße 12- 14 gefangengehalten.
So rückten Arbeiter und Soldaten an um sie zu befreien.

Doch die Parlamentäre wurden zurückgewiesen und die Garde Pioniere töteten mehrere bewaffnete Arbeiter der revolutionären Obleute.


Sodann griffen die Revolutionäre die Kaserne mit Artillerie an und zwangen die Gardepioniere zur Aufgabe.


Zerstörte Pionierkaserne in der Köpenicker Straße
Zerschossene Pionierkaserne in der Köpnicker Straße am 6. Januar 1919



Sie wurden in der Kaserne gefangengehalten und die Waffen beschlagnahmt und verteilt.

Erst mit dem vom Adel neu aufgestellten sogenannte Freikorps gelang es der Regierung Ebert, die revolutionäre Erhebung niederzuwerfen.

Der Adel rächte sich nun mit ungeheurer Brutalität an den Revolutionären und wenn sie dafür hielten.

Nach einem Angriff auf das Polizeirevier am Alexanderplatz, erteilte die Regierung den marodierenden Truppen die Erlaubnis das Standrecht auszuüben und erteilte den Schießbefehl.

Und um möglchst viele aufrechte Revolutionäre zu bekämpfen wurden viele Menschen Opfer des Terrors, von den die bekanntesten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren.

Erst nachdem in Bayern eine Versammlung rechter Studenten, die für Revolutionäre gehalten wurden, niedergemetzelt wurde, ließ der Terror nach.

Doch die Ruhe sollte nicht lange halten, denn schon 1920 versuchten diese Kräfte die Sozialdemokratische Regierung wegzuputschen, was durch einen Generalstreik verhindert wurde.

Das die Arbeiter der Regierung das Leben retteten und die Rückkehr ermöglichte, dankte ihnen die Regierung, indem sie erneut mit diesen militärischen Einheiten den Generalstreik und die politischen Forderungen im Gemetzel dieser Freikorps erstickte.

Es folgten weitere Putschversuche zur vollen Widerherstellung der Macht des Adels.

Viele Mitglieder der Freikorps übernahmen später Funktionen bei der SS.

Bereits 1920 beim Kappputsch trugen die Freikorps ein Hakenkreuz am Helm.

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