Die Köpenicker Straße in Berlin Kreuzberg und Mitte

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Die 48er Revolution, der Luisenstädtische Kanal,
und die Köpenicker Straße

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Luisenstadt Revolution 1848

16. Oktober 1848
Niederwerfung des Protests der Arbeiter gegen ihre Entlassung durch die Bürgerwehr am Luisenstädtischen Kanal.
Im Hintergrund das Krankenhaus Bethanien


In einer Broschüre zur Geschichte der Luisenstadt schreibt der Autor:

„...Es war die Zeit, als die Arbeiter von revolutionären Gedanken erfüllt waren.


Als nun bei den Arbeiten auf dem Felde eine Maschine aufgestellt war, um die Arbeiter vor dem Grundwasser zu schützen, da wurde den dort Beschäftigten von Hetzern vorgeredet, die Maschine solle die Arbeiter entbehrlich machen.
Durch solche Reden irregeleitet, zerstörten die Arbeiter die Maschine und mußten nun im Grundwasser tätig sein...."


Kein Wort verliert der Autor darüber, daß nach der Maschinenstürmung in der Nacht vom 12. zum 13. Oktober den Arbeitern mit Entlassung gedroht wurde. Bei einer Demonstration gegen die Entlassung wurde den Arbeitern am 16. Oktober eine bewaffnete Bürgerwehr entgegen gestellt, die das Feuer auf die Unbewaffneten eröffnete.

5 Arbeiter wurden getötet.

Als die Toten durch die Stadt getragen wurden, wurde abermals das Feuer eröffnet es starben zwei weitere Arbeiter.

Bei der Niederschlagung des dann folgenden Aufstandes mit Barrikaden in der Köpenicker Straße wurden 2 weitere Arbeiter getötet.

Nachdem die Revolte niedergeschlagen war, konnte sich der Adel wieder durchsetzen, was auch die Entwaffnung der Bürgerwehr am 11. November 1848 zur Folge hatte, die vom Bürgertum eigentlich gegen das nach innen eingesetzte königliche Militär gegründet worden war.
Die Niederschlagung der Revolte hatte auch die Wiedereinführung der Rechte der Fürsten zur Folge, was insbesondere die Landbevölkerung wieder deren Terror aussetzte.

(Als erster Bericht über die Folgen wird ein Fall aufgeführt, bei dem ein Fürst meinte, daß sich sein Untertan zur Begrüßung nicht tief genug verbeugte, weshalb er ihn mit 20 Stockschlägen bestrafte)

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