Die Köpenicker Straße Nr. 111

in Berlin Mitte



Paul Heinrich Langerhans
Paul Wilhelm Heinrich Langerhans wurde 1847 in der Köpenicker Straße 111 geboren.
(Foto: Wikipedia)







Hier wurde am 27. Juli 1847 der Mediziner (Pathologe) Paul Wilhelm Heinrich Langerhans geboren.

Er eentdeckte die nach ihn benannten "Ilotz de Langerhans, die Langerhanschen Inseln, in der Bauchspeicheldrüse.
Der Vater war der Mediziner, Arzt und Stadtverordneter von Berlin, Paul Langerhans sen. (18201909)
der 1861 zu den Gründungsvätern der Liberalen Deutschen Fortschrittspartei gehörte, für die er als Abgeordneter in der Stadtverordnetenversammlung, im Preußischen Landtag und im Reichstag die politische Klinge der Alt-48er focht.


Der erste Stadtbaurat von Berlin, Wilhelm Langerhans, der in der Köpenicker Straße 41 wohnte und später die Köpenicker Straße 121 erwarb.

Paul Langerhans jun. starb am 20. Juli 1888 mit nur 40 Jahren an Tuberkolse.





Hier existierte das jüdische Unternehmen von Albert Alexander,
Gummi- und Wachstuchwäsche, Schweißblätterfabrik (Textil und Bekleidung),
Gegründet 1900, Übernahme 1937, liquidiert 1939

sowie die Gummizeugfabrik der Gebrüder Levinstein,
gegründet 1901, liquidiert 1937

Außerdem existierte hier das jüdische Unternehmen Adolf Bergmann Metallwarenfabrik,
gegründet 1936, liqudiert 1939

und auch die jüdische Firma
"Ewaco Emil Wassermann & Co"
Bettwäschefabrik (Möbel und Einrichtungen)
gegründet 1931, übernommen 1931, liquidiert, 1938

Die Berliner Metall- u. Glas-Bau
Robert Rosenzweig Metallwarenfabrik
SO 16, Köpenicker Str. 111
(1941)

wie auch

Briese, Robert
Kraftfahrz.-Instandsetzg.-Werkstatt
SO 16, Köpenicker Str. 111
(1941)

Gardetzky u. Bünger
Textil u. Manufakturwaren
SO 16, Köpenicker Str. 111
(1941)

Gorny, Eduard
Gastwirt
SO 16, Köpenicker Str. 111
(1941)

Haese, P. Nachf. Willi Richter
Drogerie
SO 16, Köpenicker Str. 111
(1941)

Horn, Friedrich
Rauchwaren, Färberei
SO 16; Köpenicker Str. 111
(1941)

Lütje, Fritz
Inh. Georg Seide
Großhandlung für Klempner- u. Installations Bedarf
SO 16, Köpenicker Str. 111
(1941)

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