Die Köpenicker Straße Nr. 127

in Berlin Mitte




Köpenicker Festsaal
Köpenicker Festsäle, Köpenicker Straße 127, Inhaber Otto Spielberg

einen Köpenicker Festsaal gab es auch in der Köpenicker Straße 174

Das jüdische Adressbuch nennt 1931 Konowotzki, Max als hier wohnend.

Hier befand sich das jüdische Unternehmen
Carl Oswald
Gürtel, Socken- und Strumpfhalter (BHR)
gegründet 1910, übernommen 1935, liquidiert 1935

wie auch das jüdische Unternehmen "Francis Caro"
Papier- und Bindfaden
gegründet 1904, liquidiert 1940

Lederwaren Emil Schulz
1923 gab es hier die Lederwaren-Fabrik Ernst Schwarz

Stassfurt Radio
Staßfurter Rundfunkgesellschaft, Verkaufsbüro, Köpenicker Straße 127
Briefkuvert von 1932

Treibriemenfabrik
Siegfried Reiche,
Treibriemenfabrik
Cöpenickerstrasse 127
Nationalbank Depositenkasse Cöpenickerstrasse 55

Lieferung nur nach Bestätigung, das diese für den Krieg benötigt wird...

"Brago"
Landes-Lieferungs-Genossenschaft d. Berlin- u. Kurmärkischen Schneiderhandwerks eGmbH
SO 16, Köpenicker Str. 127
Haus der Handwerks-Genossenschaft
(1941)

Landeslieferungs. Einkaufsgenossenschaft des Korbmacherhandwerks
Berlin - Brandenburg eGmbH
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Köpenicker Straße 127
Chesebrough Mfg, Vaseline, Sitz in Berlin: SO16; Köpenicker Straße 127;
Chesebrough Vaseline

Chesebrough MfG Co;  Köpenicker Straße 127
"sprich Tschiesbro"
teilt uns die Werbung des Unternehmens mit,
das seinen Sitz in New Yorck hat.
Es war das Unternehmen das Vaseline erfand.
Der Begriff leitete sich aus dem deutschen Wort "Wasser"
und dem griechischen Wort „éλαιον" (elaion);(engl. oil) ab.


Landeslieferungsgenossenschaft d. Stellmacher- Karosseriebau- u. Schmiedehandwerks Bln.-Brandenburg eGmbH
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Stellmacher- Wagner- u. Karosseriebauer - Innung zu Berlin
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Verwaltungsgemeinschaft d. Landeslieferungsgenossenschaften im Landeshandwerksmeisterbezirk Berlin- Brandenburg
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Landeslieferungsgenossenschaft des Tischlerhandwerks
Berlin-Brandenburg eGmbH
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Chesebrough Manufacturing Company GmbH
Chesebrough-Vaseline
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Erlach & Waschau
Galanteriew.-Fabrikat.
S016, Köpenicker Str. 127
(1941)

Haus der Handwerkergenossenschaften
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

»Josta« Schuhfabrik Josef Staeves
S016, Köpenicker Str. 127
(1941)

Kluge, Erna
Fabriklager d. "Noris" Zünd-Licht AG. Nürnberg
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Kohl, Friedrich
Knopffabrik
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

ObstHandlung

Paul Reinicke
Butter Großhandlung;
Köpenicker Straße 127
hatte seine Butter bestimmtr im gegenüberliegenden Kühlhaus der Norddeutschen Eiswerke untergebracht.
»Noris« Zündlicht AG Nürnberg
Dies. Fabriklag. E. Kluge
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Schaffer, Carl A.G.
Vertretung
SO 16, Köpenicker Str. 127a, 128
(1941)

Schreyer-Druck Erich & Kurt Schreyer K. G.
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Schwarz, Ernst
Inh. W. Bennewitz
Lederwaren-Fabrik (siehe Brief oben)
SO 16, Köpenicker Str. 127
(1941)

Schwingen, Josef
Gen.-Vertr. d. Fa. Schloß- u. Baubeschlagfabr. «Felco« GmbH
Velbert Rhld.
S016, Köpenicker Str. 127
(1941)

Steinberg, Heinrich
Großhandlung Druckereibedarf, Druckfarben
S016, Köpenicker Str. 127
(1941)

Hier mußte während des 2. Weltkrieges Zwangsarbeit für den Rüstungsbetrieb Westinghouse Cooper Hewitt GmbH verrichtet werden.


Der Drogenhändler
Öffentliche Werbung für das "Deutsche Produkt" Fromms act wurde von den Faschisten verboten. Die Familie Fromm floh und mußte wegen ihrer jüdischen Religionszugehörigkeit ihre Fabrik in Berlin Weissensee veräußern.
Neuer Besitzer war...war Reichsmarschall Hermann Göring....

In der Zeitung "Der Drogenhändler" inserierte auch die Firma Chesebrough.
Drogenhändler Chesebrough

Gehilfe
Suchen Sie einen Gehilfen?   Angebote an den "Drogenhändler"...

heute:

AO Hostel

Köpenicker Straße 127
Schnell noch ein Foto, hier beim Gerüstbau noch vor der Gebäudedämmung und der Entfernung des schönen Weins.

AO Hostel

Blick von der Köpenicker Straße in die Adalbertstrasse
An der Fassade des Hostels wächst noch der schöne Wein, der im Herbst eine intensive Rotfärbung bekam und das Gebäude aufwertete.

E-Mail

eisfabrik@berlin-eisfabrik.de