Die Köpenicker Straße Nr. 39
in Berlin Mitte


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damals...


In der Köpenicker 39a befand sich das Schuldgefängnis, später "Mörsers Ruh"
(Quelle: Zeitzeugenbeschreibung zum 200. Geschäftsjubileum der Firma Späth 1920 - Späth Buch S.32)

Das jüdische Adressbuch nennt hier 1931 Karger, Isedor als wohnend.

In der Köpenicker Straße 39 befand sich eine Buchbinderei.

Die Papiergrosshandlung
"I. Karger"
wurde 1902 gegründet und von den Faschisten als "jüdisch" bezeichnet und deshalb 1937 liquidiert.


Die
Berliner Kartonnagenfabrik
Walter Keil
SO 16, Köpenicker Str. 39
ist im Berliner Adressbuch von 1940 zu finden.


An der Straße befand sich das "Savoy Cafe Harry Kaplan"
Das Gastronomieunternehmen wurde 1918 gegründet und wurde ebenfalls als "jüdisch" bezeichnet und deshalb 1939 liquidiert.

1940 befand sich hier das Restaurant "Zum Eisbären" von P.Joksch; auch Weinhandlung.

Im Telefonbuch von 1936 findet sich unter dieser Adresse die 1832 gegründete
W.Tennert, Treibriemen GmbH

Fachgruppe Fleischwarenindustrie
Bezirksgruppe Bln-Brandenburg
SO 16, Köpenicker Str. 39
(1941)

Berliner Edelmetall-Verwertung
Emil Christionat
SO 16, Köpenicker Str. 39 (auch Köpenicker 20a)
(1941)

Franz Keil
Franz Keil, Bilder- und Rahmenfabrik; Köpenicker Straße 39;  Briefkuvert 1962
Pächter Otto Reimann
für die "Produktionsgenossenschaft Handel (PGH) Bild und Glas Leipzig"


Keil, Franz
Kaufmann
(bestimmt der Nachfolger von oben genannten Walter Keil)
Köpenicker Str. 39
(1941)

Hundt, Wilhelm Ing.
Autoreparaturwerkstatt
SO 16, Köpenicker Str. 39
(1941)

Nabakowski, Hermann
»Herriax« leucht. Lichtschalter-Fabrik
SO 16, Köpenicker Str. 39
(1941)

Pfeil, Edwin
Lederwalzenfabr. f. Stein- u. Offsetdruck
SO 16, Köpenicker Str. 39
Wohnung Friednau, Ringstr. 16
(1941)

Hermann Schuster
Präzisionsmechanik
Rüstungsbetrieb im zweiten Weltkrieg
SO 16, Köpenicker Str. 39
(1941)

Für die Firma Schuster, Hermann Präzisions-Mechaniker Mitte Köpenicker Str. 39 mussten im zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiter tätig sein.


Nach der Wende 1990 hatte hier verschiedene kleine Filmunternehmen ihren Sitz

heute:

wurde das Fabrikgebäude zu Wohnraum umgenutzt.

E-Mail

eisfabrik@berlin-eisfabrik.de